This is not Japan – #Japow

Fotografie, Outdoor, Travel

Ski & travel Japan – Auf der Suche nach dem Japanischen Pulvertraum – JaPow

Gewiss der ökologische Fußabdruck ist nicht berühmt. Einmal um die halbe Welt fliegen um zu skifahren, wenn zuhause ein Herzeigewinter das Land in Atem hält und Social Media Feeds füllt.
Aber wir sind ja auch wegen DEM JaPow, gutem Essen, kennenlernen einer anderen Kultur, schlicht dem Abenteuer ein unbekanntes Land zu bereisen nach Japan geflogen.

Erster Eindruck

Der erste Japaner der uns begegnet ist der nette Herr beim Großgepäckschalter, er händigt uns unser Skigepäck mit den Worten: “thank you for waiting Sir” aus. Der freundlich respektvolle Umgang ist in jeder Begegnung mit den Menschen dieses Landes spürbar. Oft gepaart mit einer fast demütigen Verbeugung und Arrigato. Der Liftwart vor den Gästen, die Fluglotsen vor dem Flugzeug, der Tankwart vor seinen Kunden. Es scheint das ganze Land verbeugt sich vor sich selbst.

Diese Lektion haben wir schnell gelernt und tun es Ihnen gleich.

Skilauf

In den ersten Tagen wurden wir mit perfekte blauem Himmel, Kälte und keinem Neuschnee begrüßt. Und da schönes Wetter keinen JaPow bringt war erst mal Sonnenskilauf, ohne Pulverschnee angesagt.

Die Pisten sind größtenteils flach und leer, so zieht man in großen Schwüngen talwärts. Wieder rauf geht es mit ausrangierten Liften oder spannenden Eigenkreationen. Der Einsersessellift ohne Sicherheitsbügel und Fussraster war mit Sicherheit ein Highlight.

Der gemeine Einser kuppelt beim Umlauf auch nicht aus. So you better be ready and in position when it comes …

Verlässt man die gesicherten Pisten so ist dies nur über die ausgeschilderten gates erlaubt und empfehlenswert. Hält man sich nicht daran, läuft man Gefahr von der Ski Patrol verwarnt zu werden. Dies hat den unmittelbaren Verlust der Liftkarte zur Folge.

Wie heiß die Suppe gegessen wird ist je Gebiet unterschiedlich. In Moiwa erinnert ein LVS-Tester beim Gate an das mitführen der entsprechenden Ausrüstung. In Kiroro hatten wir einen Skipatrol der bei miserablen Wetter in einem Zelt neben einem gate saß um beim verlassen unser Zugangsberechtigung zu kontrollieren. Diese mussten wir vorher im Visitor Center beantragen.

Den Job als Praktikant im Japanischen Freeride Mekka Kiroro hat sich der Student wahrscheinlich anders vorgestellt.

JaPow

Und dann wurde das Wetter endlich schlechter und damit richtig gut. Es begann zu schneien und das rund um die Uhr. Über Nacht fallen dann schnell einmal 40-50cm Neuschnee.

Die Schneemassen in Griff zu bekommen ist im Japanischen Winter ein Dauerthema. Mit Salz- oder Kieselstreuung wird dort erst gar nicht angefangen, weil sinnlos. So fährt man auf einer konstanten Schneefahrbahn, was mit Allrad Antrieb problemlos funktioniert.

Dine & Relax

Ja es stimmt: sehr wenige Japaner sprechen Englisch. So ist man bei der Kommunikation auf seine Hände und Handy angewiesen. Wenn man aber ehrlich ist, ist das Smartphone der Spielverderber jeglichen Abenteuers. Dank Google maps und Services wie Translator findet man überall hin und kann alles lesen. Naja sagen wir fast alles …

Unsere Reisegruppe war ein bunt zusammengewürfelte Gruppe von Wien bis Chamonix. Die intensive gemeinsame Zeit, die gemeinsame Leidenschaft zu Natur und Schnee sind die Würze eines solchen Trips. So ist es am Ende (fast) egal wie wie viel Schnee über Nacht gefallen ist.

Homebase dank Air BnB

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